
Der Gesamtbereich Organisation vermittelt grundlegende organisatorische, wirtschaftliche und personelle Kompetenzen. Er umfasst die Planung und Steuerung betrieblicher Prozesse, das Kostenwesen, den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Personalführung, Personalentwicklung und das Qualitätsmanagement. Ziel ist die Vorbereitung auf verantwortungsvolle Führungsaufgaben im Betrieb.

Der Handlungsbereich Technik in der Ausbildung zum Industriemeister Elektrotechnik vermittelt praxisorientierte elektrotechnische Fachkompetenzen. Je nach Prüfungswahl umfasst er entweder den Bereich Infrastruktursysteme und Betriebstechnik (T1) mit dem Fokus auf elektrische Anlagen, Energieversorgung und Instandhaltung oder den Bereich Automatisierungs- und Informationstechnik (T2), der sich mit Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungssystemen sowie industrieller Kommunikation befasst. Ziel ist es, angehende Industriemeister Elektrotechnik auf verantwortungsvolle technische Aufgaben und Führungsfunktionen im Betrieb vorzubereiten.

Der Technikteil der handlungsspezifischen Qualifikation im Bereich Industriemeister Kunststoff- und Kautschuktechnik vermittelt fundierte Kenntnisse zu Werkstoffen, Produktionsprozessen und betriebstechnischen Zusammenhängen. Die Technikprüfung setzt sich aus einem Anteil zur Betriebstechnik sowie einem Wahlpflichtschwerpunkt zusammen. Während die Betriebstechnik Grundlagen zu Werkstoffen, Produktionsprozessen und technischen Anlagen abdeckt, ermöglicht der Wahlpflichtschwerpunkt eine fachliche Vertiefung in den Bereichen Verarbeitungstechnik, Bearbeitungstechnik, Kautschuktechnik oder Faserverbundtechnik. Ziel ist die Vorbereitung auf verantwortungsvolle technische Aufgaben in der Kunststoff- und Kautschukverarbeitung.

Der Handlungsbereich Logistikprozesse im Technikteil der Ausbildung zum Industriemeister Logistik vermittelt umfassende Kompetenzen zur Planung, Umsetzung und Optimierung logistischer Abläufe. Er umfasst die Entwicklung und Bewertung von Logistikkonzepten entlang der Wertschöpfungskette, die Organisation der Leistungserstellung vom Wareneingang bis zum Versand sowie die Steuerung und Optimierung von Logistikprozessen. Dabei werden wirtschaftliche, rechtliche und kundenorientierte Anforderungen ebenso berücksichtigt wie der Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen. Ziel ist es, logistische Prozesse effizient, transparent und leistungsfähig zu gestalten.

Der Handlungsbereich Technik in der Ausbildung zum Industriemeister Mechatronik vermittelt umfassende Kenntnisse zur ganzheitlichen Betrachtung mechatronischer Systeme. Die Schwerpunkte Systemintegration, technische Applikation sowie Kundenunterstützung und Service befähigen dazu, mechanische, elektrische und informationstechnische Komponenten zu vernetzen, in Betrieb zu nehmen und technisch zu betreuen. Ziel ist es, komplexe Systeme praxisorientiert zu planen, anzuwenden und im Betrieb zuverlässig zu unterstützen.

Der Qualifikationsschwerpunkt Technik der Ausbildung zum Industriemeister Metall vermittelt zentrale technische Kenntnisse für die industrielle Praxis. Er umfasst die Betriebstechnik, die Fertigungstechnik sowie die Montagetechnik und befähigt zur Planung, Überwachung und Optimierung von Produktions- und Montageprozessen. Ziel ist die Vorbereitung auf technische Führungsaufgaben im Betrieb.

Im Qualifikationsschwerpunkt “Infrastruktursysteme und Betriebstechnik” soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften, elektrotechnische Anlagen und Systeme funktionsgerecht installieren und deren Instandhaltung planen, organisieren und überwachen, die Energieversorgung im Betrieb sicherstellen, beim Einsatz neuer Maschinen, Anlagen und Systeme sowie bei der Be- und Verarbeitung neuer Baugruppen und Bauelemente die Auswirkungen auf den Fertigungsprozess erkennen und berücksichtigen zu können.